Seit 2012 bewirtschaften wir die Kremsleithen und sehen diese als kleinen Bauernhof.

Tierhaltung in kleinem Rahmen war von Beginn an eine Überlegung. Während der Wintermonate gibt es keine Bewässerung und eine notwendige Betreuung über die kalte Jahreszeit ist nicht zielführend.

Aus diesem Gründen drängte sich die Errichtung einer Imkerei eigentlich auf.

Wir berücksichtigten bei der zusätzlichen Bepflanzung die Erfordernisse von Bienen für ein ganzjähriges Trachtangebot.

Jedes Jahr wird eine zusätzliche Terasse kulitiviert und verschiedenste Blühpflanzen gesetzt. Die klimatischen Bedingungen spielten uns bei manchen Vorhaben einen Streich, sodass Pflanzen kurz vor Blühbeginn verdorrten.

Eine großflächige künstliche Bewässerung halten wir ökologisch für falsch und so testen wir uns mit unseren Pflanzungen an die natürlichen Gegebenheiten heran.

2014 begannen wir mit der Imkerei mit 3 Bienenstöcken.

Seit Beginn arbeiteten wir nach biologischen Grundsätzen und 2019 liesen wir uns  zertifizieren. Dies nicht aus wirtschaftlichen Gründen (für einen Kleinbetrieb sind die Kontrollkosten umgerechnet auf ein Bienvolk viel zu hoch) sondern um unsere Arbeitsweise öffentlich zu dokumentieren.

Unsere Bienen bereichern den Garten auf vielfältige Art

  • An warmen Wintertagen erfreuen wir uns an den sogenannten Reinigungsflügen
  • Im Frühling sind wir jedes Jahr erstaunt wie die Wintervölker beim Wachstum nahezu explodieren
  • Die Arbeiten im April und Mai (Honigernten, Jungvölkerbildung) gestalten sich immer abwechslungsreich. Kein Volk ist vergleichbar, kein Jahr ist vergleichbar.
  • Im Sommer ist das Bienenjahr leider zu Ende. Einwinterungsarbeiten, der permanente Kampf gegen die Varroa stehen im Mittelpunkt.
  • Im Herbst ist bei den Bienen nicht viel zu tun. Man kann sie bei ihren Ausflügen entspannt beobachten. Abseits vom Bienenstand beginnt die Verarbeitung des Honigs und anderer Bienenprodukte.